HOPE for YOU
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                          Bedeutung - HEBRÄISCHER MONAT

TISHREI

Johannes 7, 37
Aber am letzten Tage des Festes (Laubhüttenfest: Gebet um fließendes Wasser), der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.…
 
Tishrei ist der Festmonat, da hier drei große Herbstfeste aufeinander folgen.
Einmal das Neujahrsfest Rosch Ha-Schana und dann Jom Kippur, der große Versöhnungs-Tag und schließlich Sukkot, das Laubhüttenfest.
Am zehnten Tishrei, der 28. September 2020, ist der große Jom Kippur.
Kippur heißt bedecken.
Einmal im Jahr darf der Hohepriester mit dem Blut eines Ziegenbocks in das Allerheiligste gehen, um dort für das Volk Sühne für die Sünden des vergangenen Jahres zu erwirken.
Wie das Wort Kippur schon sagt, wird mit diesem Blut lediglich eine Bedeckung der Sünde vorgenommen.
Diese Bedeckung wird erst durch den Messias völlig wirksam. Bis dahin sind die Sünden noch immer da und nicht ausgelöscht.
In Hebräer 9-11 lesen wir vom neuen Bund der viel besser ist als der alte Bund.
Dort erfahren wir, dass im alten Bund die Bedeckung der Sünden vollzogen wurde, aber im neuen Bund Jesus als der Hohepriester unsere ganze Schuld weggenommen, ja, sogar völlig ausgelöscht hat! Und das nicht nur für die vergangenen Sünden, sondern auch für alle zukünftigen Sünden, und nicht nur für das Volk Israel, sondern für alle Menschen!
Das stellt den alten Bund völlig in den Schatten.
 
Eine weitere Sache die den alten Bund in den Schatten stellt, ist die Gabe des Heiligen Geistes. Menschen die sich auf Jesus ausrichten und ihn im Glauben annehmen, bekommen den Heiligen Geist. Sie werden zu Kindern Gottes, mit Christus begraben und mit ihm auferstanden und eingesetzt zur Rechten des Vaters.
Am letzten Feiertag des Sukkot-Festes rief Jesus aus, „Wen da dürstet, der komme herzu und trink! Wer an mich glaubt wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“
An diesem letzten Feiertag wird um Regen gebeten, um Ströme vom Himmel.
Diese „Ströme vom Himmel“ gebraucht Jesus, um auf die Gabe des Geistes hinzuweisen, der vom Himmel kommt und durch uns – die Glaubenden - in diese Welt „fließt“.
 
Da sind einige Dinge, die ganz deutlich zeigen, dass wir im neuen Bund nicht nur von Sünde befreit sind, sondern auch eine ganz neue Stellung oder Position vor Gott einnehmen.
Wir kommen nicht mehr als Sünder, die um Gnade bitten müssten, nein wir kommen als Gerechtfertigte, die über die Sünde, den Feind und die Umstände in Christus königlich herrschen können (vgl. Rm. 5,17).
Dies tun wir, indem wir uns mit seinem Wort füllen, und uns mit IHM und seinen Willen eins machen und sein Wort in die Situation, in die Umstände sprechen.
Durch das neue Jahr 5781 werden wir dazu auch motiviert.
 
Die acht im hebräischen steht für das Wort Pei, was einen geöffneten Mund darstellt. „Der geöffnete Mund“ ist die Proklamation oder Deklaration seines Wortes in dieser Dekade.
 
Die eins entspricht dem Alev. Das Alev ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets und steht für Gott als der starke und einfühlsame Leiter. ER leitet uns durch Seinen Geist und Sein Wort.
Darin besteht unsere Autorität als Christen, dass wir uns mit diesem starken und einfühlsamen Leiter verbinden, indem wir uns unter Sein Wort demütigen und es zu unseren Worten machen.
Wir verzichten auf das aussprechen unserer Gedanken und Gefühle und verbinden uns mit Gottes Worten für unsere, Situation und Nation. Somit herrschen wir in Gemeinschaft mit IHM, wir sprechen Sein Wort uns Seinen Willen, wir deklarieren und proklamieren Sein Wort, denn nur Sein Wort kommt nicht leer zurück, nur Sein Wort ist wie ein Hammer, der Felsen (Probleme, Schwierigkeiten, festgefahrene Situationen) zerschlägt.
 
Seid stark im HERRN und in der Macht Seiner Stärke!
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