HOPE for YOU e.V.
    HOPE for YOU e.V. 

                     HEBRÄISCHER MONAT

Gottes Schatzkiste - Wiederherstellen, was verloren ging

 

Die Verheißung in den Monaten

 

Wenn wir Gottes Wort lesen und in der hebräischen Schatzkiste graben, begegnen wir Gott auf eine neue Art und Weise und lernen sein Wesen und seine Größe besser kennen.

Jede Generation baut auf dem Fundament der vorherigen Generation auf.

 

In semitischen Sprachen spielen Wurzeln eine entscheidende Rolle.

Je tiefer die Wurzeln sind, umso fester der Stand und die Gewährleistung der Wasserversorgung.

 

In Psalm 1:
..der am Wasser gepflanzte Baum… der Frucht bringt..

 

 

Das gilt auch für unsere geistlichen Wurzeln.

Die Segnungen der Generationen, die von den Segnungen der Vorfahren und Väter ausgehen.

Jesus stellt zuerst das Fundament wieder her, das in unseren Vorfahren seine Wurzeln hat.

 

In Jesaja 51,1-2a
Blickt hin auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid!

 

Gemäß dem hebräischen Denken, erfüllt jeder Monat einen von Gott gegebenen bestimmten Zweck.

In JEDEN Monat ist eine besondere Verheißung von Gott hineingelegt, die sowohl für das jüdische Volk sowie die Braut Jesu eine Offenbarung enthält, um sich danach auszurichten, sich geistlich zu positionieren, um die Fülle Gottes zu empfangen.

Biblisch gesehen hat jeder Monat einen bestimmten Platz in Gottes Erlösungszyklus.

In jedem Monat möchte Jesus spezielle Dinge in Deinem Leben etablieren, die dich immer mehr in Deine Berufung hineinbringen.

Es ist wichtig, die Monate und Stämme zu verstehen, damit wir Gottes Zyklen auf der Erde erkennen und den Segen, den ER für uns vorbereitet hat, ergreifen und somit erleben.

 

Dazu kommt, dass wenn du Deinen hebräischen Geburts-Monat identifizierst und dich zeitlich auf Gottes Kalender für dich persönlich ausrichtest, du entdecken wirst, wie du deine Position in Gottes Königreich einnehmen und deine Berufung leben kannst.

 

Hier kannst du deinen hebräischen Geburtstag ermitteln

 

Hebrew Converter:

ELUL
Der 6. hebräische Monat im Erlösungszyklus
 


Der Monat der Gnade und Vergebung

Der Monat des Zurückkehrens
 


(14. August - 11. September 2026 )

 

Elul kommt leise.

 

Die vier hebräischen Buchstaben von Elul: Aleph, Lamed, Waw und Lamed
bilden ein Akronym für den Vers aus dem Hohelied 6,3:
 „Ani l’dodi w’dodi li“ – was bedeutet
„Ich bin meines Geliebten und mein Geliebter ist mein“.

 

Es ist der sechste Monat des biblischen Kalenders und steht an der Schwelle zum siebten Monat und den darauffolgenden Festzeiten.

Es ist ein Monat der Vorbereitung
aber Vorbereitung ist in der Bibel niemals nur Plänen machen für das, was als Nächstes kommt. Es geht darum, Gott zu erlauben, unser Innerstes zu erforschen, bevor wir in das hineingehen, was vor uns liegt.

 

Der Ruf von Elul ist einfach:
Kehre zurück.

Das hebräische Wort „schuw“ bedeutet umkehren, zurückkehren, wiederkommen.
 

„Kehrt um zu mir, so kehre ich um zu euch“, spricht der Herr der Heerscharen.

Maleachi 3,7

 

Umkehr (Buße) ist mehr als nur Reue.
Es ist ein kompletter Richtungswechsel.

 

Deshalb hat die Geschichte von Mose und den zerbrochenen Gesetzestafeln so viel Gewicht für unsere heutige Zeit. Israel brach den Bund. Die Tafeln wurden zertrümmert. Mose trat fürbittend ein. Gott offenbarte Seinen Namen und Seinen Charakter und befahl dann Mose, neue Tafeln vorzubereiten.

 

Was zerbrochen war, hatte nicht das letzte Wort. Gott schrieb erneut.

 

Die Geschichte von Nehemia trägt dasselbe prophetische Muster.

Die Mauern von Jerusalem waren gefallen. Die Tore waren verbrannt. Das Volk lag offen da. Nehemia betete und dann baute er.

Die Bibel sagt uns:
„Und die Mauer wurde fertig am fünfundzwanzigsten des Elul, in zweiundfünfzig Tagen.“

Nehemia 6,15

 

Elul ist ein Monat des Zurückkehrens und des Wiederaufbauens.

Die Frage lautet nicht nur: „Was möchte ich, dass Jesus in der nächsten Zeit tut?“
sondern auch „Wozu ruft Er mich zurückzukehren, wieder aufzubauen, hinzugeben und wieder unter den Bund zu bringen?“

 

Ich glaube, hier muss die Braut zuhören.

Die Braut bereitet sich nicht vor, weil sie versucht, die Liebe des Bräutigams zu verdienen. Sie bereitet sich vor, weil sie Ihm gehört.

 

„Ich bin meines Geliebten, und mein Geliebter ist mein.“

Hohelied 6,3

 

Elul ruft das Bundesvolk zurück zur ersten Liebe, zurück zum Gehorsam, zurück zu den alten Pfaden, zurück in die Gegenwart Dessen, der sie die Seinen nennt.

 

Die traditionelle jüdische Lehre „Der König ist auf dem Feld“ gibt uns ein schönes Bild für diese Zeit:
Der König verlässt den Palast und kommt auf das Feld, wo Sein Volk ist.

 

Die Schönheit des Bildes ist die Einladung:

 

Der König begegnet Seinem Volk am unvollendeten Ort. Auf dem Feld. Im Wiederaufbau. In der Umkehr. An den Orten, die noch Seine Berührung brauchen.

 

Elul beginnt nicht mit Anstrengung.
Es beginnt damit, unser Angesicht Ihm zuzuwenden.

 

„Mein Herz denkt an dein Wort: ‚Sucht mein Angesicht!‘
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.“

Psalm 27,8,

 

Wenn Elul beginnt, dann eile nicht an der Einladung vorbei.

Lass Ihn dich erforschen.
Lass Ihn offenbaren, was abgedriftet ist.

Lass Ihn dir zeigen, was zerbrochen ist.

Lass Ihn wiederherstellen, was Ihm gehört.

Lass Ihn wieder aufbauen, was gefallen ist.

Lass Ihn dich zurückrufen auf den alten Pfad.

 

Der König ist auf dem Feld.

Der Weg zurück ist offen.

Die Braut wird bereit gemacht.

 

Das Schofar
es tritt in die Atmosphäre von Elul ein. Das Schofar erweckt.

Es unterbricht das Gewöhnliche. Es fordert Aufmerksamkeit.
Es ruft das Volk dazu auf, zu erkennen, dass eine festgesetzte Zeit naht.

 

Joel erklärt:

„Blast ein Schofar in Zion und lasst einen Alarm erschallen auf meinem heiligen Berg!
Es sollen erzittern alle Bewohner des Landes, denn der Tag des Herrn kommt, denn er ist nahe.“

Joel 2,1

 

Der Klang des Schofars ist ein Ruf zum Erwachen, zum Aufwachen, zum Hören, zur Umkehr, zur Vorbereitung.
Erinnert euch an den Bund. Erinnert euch an den König. Erinnert euch, wem ihr gehört.

 

Die Braut kann es sich nicht leisten, so sehr an die Stimme der Welt gewöhnt zu werden, dass sie den Klang des Schofars nicht mehr erkennt.

 

Sie kann es sich nicht leisten, so sehr mit ihrem Dienst beschäftigt zu sein, dass sie die Stimme des Bräutigams überhört.

 

Sie kann es sich nicht leisten, unaufhörlich zu bauen und dabei Den zu vernachlässigen, für den sie baut.

 

Sie kann sich nicht als bereit bezeichnen und sich gleichzeitig der Vorbereitung widersetzen, die die Bereitschaft erfordert.

 

Die Offenbarung gibt uns das Ziel, auf das diese Vorbereitung zugeht:

 

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und Ihm Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.“

Offenbarung 19,7

 

Seine Frau hat sich bereit gemacht.

Die Braut nimmt an ihrer Vorbereitung teil.

 

Lasst Elul beginnen.

 

 

Druckversion | Sitemap
© hopeforyou

Anrufen

E-Mail

Anfahrt